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Herbert Schmalstieg (SPD), hannoverscher Oberbürgermeister  von 1972- 2006, spricht anlässlich der Humanistischen Jugendfeier am 18. März 2001 in der Niedersächsischen Landesbühne in Hannover. Darin geht er auf die Bedeutung der Organisation für die Stadt und ihre Bürger ein:

 "Ich überbringe heute sehr gern die Grüße der Landeshauptstadt Hannover. Die Gemeinschaft der Humanisten hat in unserer Stadt schon sehr lange einen kleinen, aber sicherlich unstrittig festen Platz im öffentlichen Leben. Seit mehr als 120 Jahren sind die Freidenker in Hannover organisiert. Gegründet in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als Freireligiöse Gemeinde Hannover führen sie nunmehr seit 1989 den Namen „Freie Humanisten Hannover“. Und sie haben in all den Jahren einen Beitrag - einen wichtigen Beitrag – geliefert  zur Entwicklung einer demokratischen, einer freiheitlichen und pluralistischen Kultur in unserer Stadt. Die Freien Humanisten gehören unverzichtbar zum Konzert der Stimmen, die die verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte in unserer Stadt bilden. Das ist eine gute, eine wichtige Leistung für Hannover, die ich an dieser Stelle ausdrücklich würdigen möchte. Das eigentliche Studium des Menschen ist der Mensch erklärt Goethe in seinem Werk „Wahlverwandt-schaften“. Dies ist das literarische Leitmotiv, quasi die Überschrift dessen, was die Freien Humanisten beschäftigt und umtreibt. Die Fragen nach dem Menschen, nach Persönlichkeitsbildung, Lebens und Weltgestaltung. Mit der Betonung und Förderung kritischer Vernunft, der Herstellung von Gewissens- und Glaubensfreiheit und dem engagierten eintreten für Toleranz knüpfen die Freien Humanisten an die Grundpositionen der europäischen Aufklärung an und stellen die Verantwortung des einzelnen Menschen deutlich heraus. Dies gilt für die Gestaltung des eigenen Lebens, wie auch für die Gestaltung von Politik und Gesellschaft im lokalen, wie auch im globalen Rahmen. Ganz konkrete Gestaltung gewinnt diese Orientierung der Humanisten in zahlreichen Angeboten, Aktivitäten die das Verantwortungsgefühl für das eigene Handeln  und für das persönliche Engagement stärken. Dabei sind die Leitmotive des Denkens und des Handelns so wichtige und unverzichtbare Werte, wie Solidarität, Menschenwürde, Achtung und Toleranz. Man kann das mit den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität umschreiben. Dazu gehört auch ein Angebot wie das heutige, der humanistischen Jugendfeier, die in diesem Jahr zum 115. Mal gefeiert wird. Sie wurde 1886 zum ersten Mal in Hannover gefeiert."

Der damalige Stadtkämmerer und seit 2006 Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, Stephan Weil (SPD), hält im Jahr 2005 im Theater am Aegi die Festrede zur Jugendfeier. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung veröffentlicht im Anschluss daran einen Artikel, in dem auch die Ansichten einiger Jugendlicher Gehör finden.
 
Jugendfeier Hannover