Zur Navigation | Zum Inhalt

Newsflash

Ab sofort können unter dem Menüpunkt "Ferienfreizeiten" die Anmeldunterlagen für unser Sommercamp 2014 in Heino Niederlande runtergeladen werden.
 
JoomlaWatch
Jugengruppenleiterausbildung PDF Drucken E-Mail
Beitragsinhalt
Jugengruppenleiterausbildung
Seite 2

Was ist das eigentlich? 

 

Jugendgruppenleiter/in ist eine sehr verantwortungsvolle, zeitaufwendige und mittlerweile von der Gesellschaft auch anerkannte, ehrenamtliche Tätigkeit. Ihr seid verantwortlich für Menschen, die euch von den Eltern anvertraut sind. Ihr seid mit all den dazugehörigen gesetzlichen Bestimmungen für deren Wohl und körperlicher Unversehrtheit verantwortlich.

Ein/e Jugendgruppenleiter/in muss vielseitig sein. Ihr seid Animateur, Entertainer, Krankenpfleger, Basteltante/onkel, Zuhörer, Erzähler, Tröster, Motivierer usw. Als Jugengruppenleiter/in bist Du vor allem ein Vorbild! Du musst den Überblick behalten, Verantwortung übernehmen, Fehler eingestehen können und kritikfähig sein.

Im Vorfeld der Ausbildung

Bevor wir in die inhaltliche Ebene eintauchen erstmal einiges, was bei einem JGL wichtig ist. Manche machen das einfach so von selbst, anderen muss man es erklären. Die TeilnehmerInnen sollten sich darüber klar werden, was es bedeutet JGL zu sein und was man sich davon erwartet.

Zunächst gilt es die soziale Kompetenz bei sich und anderen zu überprüfen. Was bedeutet eigentlich soziale Kompetenz?

JGL bedeutet aktiv sein! Nur irgendwo hingehen, weil die anderen auch dort hingehen, die Zeit absitzen, nie Verantwortung oder Aufgaben übernehmen und bei Diskussionen sich heraushalten oder nie für etwas Zeit haben, ist nicht das was ein JGL sein sollte.

Selbstständig Denken und Handeln,  Entscheidungen treffen und dafür gerade stehen, Ideen entwickeln, Mitdenken, Vorausschauen und darüber hinaus kreativ, freundlich und vorbildlich sein, ist das was ein JGL ausmacht. Folgende Punkte sind für eine Arbeit als JGL besonders wichtig:

  • Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit ist die Grundvoraussetzung ohne die keine Teamarbeit funktioniert.
  • Die Arbeit sollte von Kontinuität geleitet sein. Nicht nur ab und zu mal kommen und wieder wegbleiben oder beim ersten Problem aufgeben. Vor allem: Wer eine Aufgabe übernommen hat, muss sie auch zu Ende bringen!
  • Loyalität bedeutet zum Verband oder Personen nach außen hin zu stehen. Kritik sollte intern stattfinden. Das gilt gerade für das Verhalten zwischen JGL vor Teilnehmer/innen.
  • Einfühlungsvermögen. Ich muss Gruppen beobachten und einschätzen können. Ich sollte erkennen, ob es den Menschen um mich herum gut oder schlecht geht, ob vielleicht ich selbst dazu beigetragen habe und mich entsprechend verhalten.
  • Kritik- und Konfliktfähigkeit. Man muss auch mal etwas ab können. Ihr müsst lernen kritisiert zu werden. Wer Verantwortung übernimmt und Entscheidungen trifft, wird immer von irgendjemand kritisiert. Nicht immer alles persönlich nehmen. Anderseits muss man auch nicht immer den Angst und Kuschelkurs fahren. Es ist nicht immer so: Eigentlich alles O.K. Andere zu kritisieren, ohne sie zu beschimpfen will gelernt sein. Streit über etwas ist wichtig und effektiv, solange sachlich gestritten wird! Deswegen:
  • Kommunikation. Miteinander reden ist das A und O beim Menschen, womit ich keine Dumm- und Vielschwätzerei meine, sondern seine Gefühle und Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Sagen was man will! (und was nicht) Und es dann auch tun. Apropos tun: