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Niedersächsische Humanisten gratulieren Stephan Weil PDF Drucken E-Mail

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Landesverbandspräsident Guido Wiesner ruft neugewählten Ministerpräsidenten zum Gespräch über vorhandene Benachteiligungen für Konfessionsfreie auf.

Guido Wiesner, Präsident des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, hat am Dienstag dem neuen niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil gratuliert. Weil war zuvor von den Abgeordneten des Landtages in Hannover mit 69 von 137 Stimmen in das Amt gewählt worden.

In seinem Gratulationsschreiben erinnerte Wiesner daran, dass der Ministerpräsident bisher stets gute Erfahrungen bei der Förderung von Kooperationen mit Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften gemacht habe.

Zuletzt hatte Weil im Jahr 2010 als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt in einem Grußwort zum 125jährigen Jubiläum der Humanistischen Jugendfeier in Hannover den Beitrag des Verbandes zur Förderung der demokratischen Entwicklung und seinen Einsatz für Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit gewürdigt.

Guido Wiesner versicherte Stephan Weil daher, dass der Verband seine Aufgaben in den kommenden Jahren auch landesweit verstärkt wahrnehmen wolle. Zu diesen zählten sowohl Tätigkeiten als freier Träger im Bereich der frühkindlichen Bildung und der Jugendarbeit, die Angebote der humanistischen Betreuung wie auch die Vertretung der Interessen konfessionsfreier Menschen im Land.

Wiesner sagte weiter, dass er dabei auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Landesregierung und dem Humanistischen Verband Niedersachsen hoffe. Der Koalitionsvertrag und die Besetzung des Kabinetts stimmten ihn jedenfalls zuversichtlich, „dass uns dies gemeinsam gelingen wird.“

Schließlich machte Guido Wiesner im Schreiben deutlich, dass es in den zukünftigen Gesprächen zwischen Regierung und dem Verband keine Tabus geben dürfe und er rief den Ministerpräsidenten deshalb dazu auf, den Dialog über offene Fragen zu führen.

Denn zum einen benachteilige bislang „das ausschließliche Angebot von konfessionellem Religionsunterricht in den Grundschulen die nach den evangelischen Christen zweitgrößte Gruppe: die konfessionsfreien Familien. Zum anderen sehen wir durch kirchliche Einrichtungen und deren Privilegien die Freiheit konfessionsfreier und anderer Beschäftigter in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung beschnitten. Allzu oft trifft dies leider auch für Menschen zu, die auf diese Dienstleistungen angewiesen sind.“

Kontakt für Rückfragen

Jürgen Steinecke, Landesgeschäftsführer des HVD Niedersachsen: 0511 167691-74 oder 0172 5139929, E-Mail:

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