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29.04.2012 - 126. Humanistische Jugendfeier in Hannover PDF Drucken E-Mail

Humanistische Jugendfeier Hannover 2012 Auf der Bühne im Theater am Aegi in Hannover wird es langsam eng. Nahmen im letzten Jahr 33 Jugendliche an der Jubiläumsveranstaltung zur 125. humanistischen JugendFEIER teil, so standen bei der diesjährigen Festlichkeit 44 junge Erwachsene im Scheinwerferlicht. Unter lautem Jubel der rund 700 Gäste nahmen sie am vergangenen Sonntag ihre Urkunden zur JugendFEIER entgegen und absolvierten damit einen weiteren Schritt auf den Weg in das Erwachsenenleben.

Nach der Begrüßung der Jugendlichen und Gäste durch Lena Jahnke, 1. Vorsitzende vom Ortsverband Hannover des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, überbrachte Bürgermeister Bernd Strauch sehr herzliche Grußworte der Stadt Hannover. Ebenso stimmungsvoll waren die Grußworte von Angelika Walther, stellv. Regionspräsidentin der Region Hannover und Bernd Lange, Abgeordneter im Europäischen Parlament. Im Anschluss kamen die Jugendlichen zu Wort, die in kurzen Vorträgen über ihre Vorbereitungszeit berichteten und auch den einen oder anderen Appell an die Erziehungsberechtigten richteten, wie sie sich als junge Erwachsene zukünftig „die Kooperation innerhalb der Familie“ vorstellen. Die Festrede hielt Silvana Uhlrich, Präsidentin der International Humanistic and Ethical Youth-Organisation (IHEYO), die mit großem schauspielerischen Talent in ihrem Vortrag einen Dialog zwischen Eltern und ihren Kindern wiedergab, der zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregte.    

Der Humanistische Verband Niedersachsen legt großen Wert auf die halbjährige Vorbereitungszeit zur JugendFEIER, in der Seminare zu Themen der Ethik und Philosophie durchgeführt werden. Ziel ist es, bei den jungen Menschen ein Bewusstsein für das eigene Denken und Handeln zu schaffen und den Jugendlichen die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben, frei von politischen oder religiösen Dogmen, zu vermitteln. Genau diese Argumente waren für Jan Hammer ausschlaggebend, sich für die JugendFEIER zu entscheiden. Dabei kommt der Spaß nicht zu kurz, wie Jugendbildungsreferent Daniel Nette betont. Freizeitaktivitäten wie Tagesausflüge oder gemeinsame Wochenenden in Jugendcamps mit vielen Spielen runden das Programm ab.

Ab 2013 auch in Braunschweig

Mit dabei waren in Hannover auch Arno Illgen und Marvin Krüger aus Braunschweig sowie Jan Hammer aus Wolfsburg. Die letzte Jugendfeier in Braunschweig wurde unter der Bezeichnung Jugendweihe im Jahr 2011 von dem Deutschen Freidenker-Verband durchgeführt. Da die drei Jugendlichen aus Braunschweig und Wolfsburg kein adäquates Angebot vor Ort fanden, entschlossen sie sich kurzerhand, an der JugendFEIER des Humanistischen Verbandes Niedersachsen in Hannover teilzunehmen. Der Verband nimmt dies wiederum zum Anlass, neben den bereits etablierten JugendFEIERn in Delmenhorst, Osnabrück, Oldenburg, Emden, Brake und Hannover ab 2013 eine separate Veranstaltung vor Ort für Jugendliche in und um Braunschweig durchzuführen. „Wir möchten das Angebot des Humanistischen Verbandes in Braunschweig generell erweitern“, so Landesgeschäftsführer Jürgen Steinecke. Dazu gehört nicht nur das Angebot einer separaten JugendFEIER, sondern in Kooperation mit der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft entsteht im Quartier am Ringgleis in der Hermannstraße die neue Kita „Wilde Hummel“, die voraussichtlich im August 2012 ihren Betrieb aufnehmen wird.

Anmeldungen für die JugendFEIER 2013 in Braunschweig nimmt der Humanistische Verband Niedersachen unter der Rufnummer 0511.18561 oder per E-Mail an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können entgegen. Informationen zur neuen Kita können per E-Mail an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden. 

Kontakt: Inke Winter, Öffentlichkeitsreferentin, Tel.: 0511.167691-75, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , www.humanisten.de

Der Humanistische Verband Niedersachsen, Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist laut Staatsvertrag mit dem Land Niedersachsen den Kirchen gleichgestellt. Der Verband vertritt die Interessen konfessionsfreier Menschen und bietet mit seiner überparteilichen, föderalistischen und demokratischen Organisation vielzählige humanistische Kultur- und Bildungsangebote sowie soziale Unterstützung und Beratung an. Über die Mitgliedschaft im Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) gehört der Verband zu der "Internationalen Humanistischen und Ethischen Union" (IHEU), eines weltweiten Zusammenschlusses von über hundert humanistischen Organisationen aus vierzig Ländern mit konsultativen Sonderstatus bei der UN, UNICEF und dem Europarat.

 

 
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