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Jugendfeier 2009 in Hannover PDF Drucken E-Mail

Jutta Feise, 1. Vorsitzende des HVD Hannover, eröffnete um 10:30 Uhr die Veranstaltung und begrüßte die 35 Jugendlichen und knapp 600 Gäste im Theater am Aegi. Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch überbrachte das offizielle Grußwort der Landeshauptstadt und lobte den Humanistischen Verband für das Vermitteln humanistischer und demokratischer Werte, Solidarität und dem aktiven Werben für ein tolerantes Miteinander.

Nach weiteren Grußworten berichteten die Teilnehmer der Jugendfeier über ihre Vorbereitungszeit. Besonders hervorgehoben wurden das dreitägige Kennenlernwochenende und die Abschlussfahrt nach Berlin. Aber auch die Gestaltung und Durchführung der Vorbereitungsseminare wurden für gut befunden. Die Teilnehmer beschäftigten sich in der Vorbereitungszeit mit aktuellen Themen aus den Bereichen Ethik, Politik und Religion. Die mitreißende Festrede wurde in diesem Jahr von Kerstin Tack, jugendpolitische Sprecherin der SPD Ratsfraktion der Stadt Hannover und Bundestagskandidatin, gehalten.

„Ihr habt in Euren Treffen bei den Jungen Humanisten gelernt, dass Engagement in Politik und Gesellschaft nicht etwas für andere ist. Ihr tragt selbst Verantwortung und deshalb könnt ihr auch was erreichen. Ihr habt gelernt, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und humanistische Werte, die auf Solidarität, Menschenwürde, Achtung und Toleranz beruhen, als Eure Lebenswerte zu begreifen. Ich kann Euch nur dringend bitten: Lebt diese Werte und tragt sie weiter. Denn, liebe Junge Humanistinnen und Humanisten, unsere Gesellschaft funktioniert nur mit Teilhabe. Jeder Mensch muss sich fragen, was er nebenher auch für andere Menschen machen, für wen und was er Zeit investieren kann. Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichheit und Solidarität – diese Grundwerte mögen Euch durch das Leben begleiten. Es geht um Euch als Person, aber auch um die Gemeinschaft. Damit dies in Respekt und Frieden gelingt, wisst Ihr, braucht man Ehrlichkeit, Toleranz, gegenseitige Achtung und Verlässlichkeit. Habt den Mut, Euren Verstand und Eure Vernunft zu benutzen, um selbstbestimmt zu leben. Ihr müsst Euer Leben selber anpacken: Einerseits eigene Pläne für die Zukunft entwickeln, andererseits dafür kämpfen, diese auch zu verwirklichen. Eure humanistische Verwurzelung und Absicherung wird Euch dabei helfen können.“

Für besondere Begeisterung sorgte die musikalische Begleitung der Feierstunde durch „The Ellingtones“. Die Profi musiker stellen mit Vorliebe große Hits aus Pop und Rock gekonnt auf den Kopf, was jeden Auftritt dieser Band zu einem unvergesslichen Hörgenuss werden lässt. Die Besetzung von Gesang, Kontrabass und Klavier wurde auf einmalige Weise durch Jürgen Steinecke, Landesgeschäftsführer des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, am „Cajon“, einem spanischem Percussion Instrument, komplettiert. Mit Musiktiteln wie „Junge“ von den Ärzten und „Zeit für Optimisten“ von Silbermond, wurden die Jugendlichen wie auch ihre Eltern, Freunde und Verwandte gleichermaßen angesprochen. Gemäß hannoverscher Tradition, endete die Jugendfeier nach der Urkundenübergabe mit dem gemeinsamen Gesang „Die Gedanken sind frei“.

Fotos von der Jugendfeier findet man in der Fotogalerie unter "Jugendfeier"
(Fotos von Karsten Davideit: davideit-photo.de)

 

 
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